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Der niederländische Hoge Raad und das BVerfG zu Fragen der Sterbehilfe

Die Abgrenzung von Selbstbestimmung und Fremdbestimmung im Einzelfall und als Leitlinie für die Rechtspolitik

Bibliographic Data

ID24055376
AuthorsTatjana Hörnle (0000-0003-3493-9326, Max Planck Society, corresponding author)
Year2020
Volume75
Issue18
Pages872-879
Publication date2020-01-01
Open AccessNo
TypeARTICLE
VenueJuristenZeitung (JOURNAL)
Journal identifiersISSN: 0022-6882 • E-ISSN: 1868-7067
PublisherMohr Siebeck (PUBLISHER)
DOI10.1628/jz-2020-0276
OpenAlexW3101559863
LanguageDE

Ein niederländisches Strafverfahren zur Sterbehilfe bei schwerer Demenz erregte international große Aufmerksamkeit. Die Entscheidungen sind auch mit Blick auf das geltende deutsche Recht von Interesse, weil es parallele Rechtsfragen gibt. Außerdem verdient das niederländische Modell aus rechtspolitischer Sicht, vor allem nach der Entscheidung des BVerfG zum Recht auf selbstbestimmtes Sterben, mehr positive Aufmerksamkeit. Die Unterscheidung zwischen Beihilfe zur Selbsttötung und aktiver Sterbehilfe ist nicht geeignet, die Grenze zwischen Selbstbestimmung und Fremdbestimmung zu sichern. Es bedarf eines einheitlichen prozeduralen Sicherungskonzepts; unter dieser Voraussetzung wäre das kategorische Verbot aktiver Sterbehilfe (§ 216 StGB) aufzuheben.

Political science · Healthcare Decision-Making and Restraints · Medical and Health Sciences Research · Patient Dignity and Privacy · Philosophy

Highly citedNo

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Open DOI
Ethnos_APP • Open Source Project • MIT License • Frontend v2.0.0 • Privacy and Cookies • API Documentation: api.ethnos.app/docs • API Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17049435 • Frontend Source Code: GitHub • DOI: 10.5281/zenodo.17050053 • cruz.rio.br • Expectantes Misericordiae