Regional- und Fachvernetzung als neues Stellenprofil in der wissenschaftlichen Weiterbildung? Befunde aus der Begleitforschung zum Projektverbund Hochschulweiterbildung@BW
Bibliographic Data
| ID | 6461149 |
|---|---|
| Authors | Simon Oehler, Simon Oehlers (0009-0000-1074-7560, University of Tübingen), Matthias Alke (0009-0008-3010-2936, University of Tübingen) |
| Year | 2025 |
| Volume | 48 |
| Issue | 2 |
| Pages | 203-225 |
| Publication date | 2025-06-25 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Zeitschrift für Weiterbildungsforschung (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 2364-0014 • E-ISSN: 2364-0022 |
| Publisher | Springer VS (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/s40955-025-00320-5 |
| OpenAlex | W4411661851 |
| Language | DE |
| References cited | 24 |
Der Beitrag diskutiert aktuelle Professionalisierungsbestrebungen in der wissenschaftlichen Weiterbildung und fokussiert dabei das in den Organisationen tätige Personal. Im Mittelpunkt steht das neu geschaffene Stellenprofil der Regional- und Fachvernetzung, das im Projektverbund Hochschulweiterbildung@BW an 48 Hochschulen in Baden-Württemberg etabliert wurde. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung wurden die Stellenkonzeption, die organisationale Einbettung der Stellen an den beteiligen Hochschulen, die Profilierung von Aufgaben, die faktisch umgesetzten Tätigkeiten der Stelleninhaberinnen und -inhaber, ihre Qualifikationen sowie das eigens eingerichtete Qualifizierungsprogramm im Projektverbund auf Basis von leitfadengestützten Interviews, zwei standardisierten Befragungen sowie Dokumentenanalysen empirisch untersucht. Die Befunde verdeutlichen, dass die Stellen überwiegend als hochspezialisierte Stabsstellen in den heterogenen Organisationsformen wissenschaftlicher Weiterbildung verankert wurden und ihre Aufgabenschwerpunkte auf dem kommunikationspolitischen Marketing für externe Zielgruppen liegen. Die Stelleninhaberinnen und -inhaber verfügen überwiegend über erziehungswissenschaftliche sowie teilweise wirtschaftswissenschaftliche Qualifikationen. Im Qualifizierungsprogramm wurden sowohl pädagogische als auch wirtschaftliche Themen adressiert, jedoch rückten letztere im Projektverlauf in den Vordergrund, verbunden mit dem Anspruch an Weiterbildungsvertrieb durch die neu geschaffenen Stellen. Daraus resultieren Spannungsfelder für die Professionalisierung der Stelleninhaberinnen und -inhaber, die neben der organisationsstrukturellen Verstetigung der Stellen vor dem Hintergrund ihres hohen Spezialisierungsgrad kritisch diskutiert werden
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