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Die Welt im Bild

Weltentwürfe in Kunst, Literatur und Wissenschaft seit der Frühen Neuzeit

Bibliographic Data

ID7471003
AuthorsWerner Busch, Robert Felfe, Stephan Brakensiek, Harald Atmanspacher (0009-0000-7240-6817), Stefan Dech, Thomas Filk, Philine Helas (0009-0002-8606-0778), Wolfgang Kloo, Wolfgang Klooß, Tanja Kraus (0000-0002-4964-2923), Hans-Ulrich Seifert, Albrecht Wagner, Jan Assmann (0000-0001-6416-5048), Gottfried Boehm, Horst Bredekamp, Sigrid Weigel
EditorsUlrike Gehring (0000-0003-3612-5780)
Year2010
Publication date2010-01-01
Open AccessNo
TypeBOOK
VenueDie Welt im Bild (SOURCE_BOOK)
PublisherBrill | Fink (PUBLISHER)
DOI10.30965/9783846750513
OpenAlexW3095153096
ISBN9783846750513
LanguageEN

Als Giordano Bruno 1584 seine Vermutungen über die Unendlichkeit eines ewig währenden und aus unzählig vielen Sonnensystemen bestehenden Universums niederschrieb, geriet die Welt noch nicht aus ihrer Bahn. Dazu bedurfte es erst der teleskopischen Beobachtungen Galileo Galileis, die 1608 den empirischen Beweis für Brunos Annahmen erbrachten und die kopernikanische Theorie in eine optisch nachvollziehbare Wissenschaft überführten. Das Fernrohr veränderte jedoch nicht nur den Bück auf den Himmel, sondern verlangte seinen Interpreten auch neue Welterklärungen ab. Künstler, Wissenschaftler und Philosophen entwarfen kosmologische Modelle und formulierten neue Weltentwürfe, die bei aller Differenz vor allem eines verband: die Tatsache, dass sie das Durchbrechen der Sphären nicht erläuterten oder illustrierten, sondern selbst zwingendes Medium der Erkenntnis waren. Den Weltbildern kommt unter der Vielzahl möglicher Motive insofern eine paradigmatische Bedeutung zu, als sie auf der Grundlage sich stets verändernder wissenschaftlicher Erkenntnisse ein übergreifendes Bild der Welt entwerfen und dem in seiner Ganzheit Ungesehenen eine visuelle oder literarische Gestalt verleihen. Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes untersuchen aus unterschiedlichen Blickwinkeln den Zusammenhang von Weltsicht und Weltbeschreibung, indem sie die Bedeutung bildlicher und sprachlicher Repräsentation im Erkenntnisprozess der Geistes- und Naturwissenschaften von der Frühen Neuzeit bis heute analysieren. Autorinnen und Autoren: Harald Atmanspacher (Physik), Stephan Brakensiek (Kunstgeschichte), Werner Busch (Kunstgeschichte), Stephan Dech/Tanja Kraus (Geographie und Fernerkundung), Robert Felfe (Wissenschafts- und Kunstgeschichte), Thomas Filk (Physik), Ulrike Gehring (Kunstgeschichte), Philine Helas (Kunstgeschichte), Wolfgang Klooß (Anglistik), Hans-Ulrich Seifert (Romanistik) und Albrecht Wagner (Physik

Art · Art, Aesthetics, and Perception · German Literature and Culture Studies · Historical, Literary, and Cultural Studies

Citation velocityhistorical
Highly citedNo

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