Gabriele Wagner
Biographic Data
| ID | 3940842 |
|---|---|
| NAME | Gabriele Wagner |
| GIVEN NAMES | Gabriele |
| FAMILY NAME | Wagner |
| SIGNATURE | WAGNER G |
| AFFILIATIONS | Leibniz Universität Hannover Institut für Soziologie Im Moore 21 Hannover Germany |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 15 |
| TOTAL CITATIONS | 9 |
| AUTHOR COUNT | 13 |
| EDITOR COUNT | 2 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1994 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 1 |
Post-Covid-19 symptoms, subjective work ability and sick leave 2 years after acute infection—results from a population-based long Covid study
We confirmed known risk factors but further emphasized effect modifiers like working task or comorbid mental disorders for work ability and described variables related to sick leave after SARS-CoV-2 infection
Das darf hier keine Rolle spielen: Organisationale Übersetzungen von Leistung und Moral
Der Beitrag knüpft an die aktuelle Debatte um die Transformation moralischer Werte in und durch Organisationen an. Jüngere neoinstitutionalistische Arbeiten modellieren mittlerweile zwar das erwartbare Auseinanderklaffen von Behauptungen und Praxis nuancierter als ältere, werfen allerdings kein konzeptionelles Schlaglicht auf die Interaktionen innerhalb normativ formatierter Organisationsstrukturen. Unsere kommunikationstheoretische Modellerweite…
Eigentlich war es immer sonnenklar.“ Zur Invisibilisierung von formaler Organisation in Bewertungspraktiken
Der Beitrag knüpft an eine aktuelle Debatte in der Bewertungssoziologie an, indem er sich der soziologischen Modellierung von Transsituativität in Bewertungspraktiken widmet. Während bisherige bewertungssoziologische Arbeiten mehrheitlich ihren Fokus auf spezifische Situationen legen, in denen Akteur:innen intersubjektiv aushandeln, was warum wie wertvoll ist, plädiert der Beitrag für den analytischen Gewinn eines organisationssoziologischen Zuga…
Konfliktdynamiken im Horizont von Anerkennung und Interesse. Eine Analyse zum Einfluss der Anspruchskonstruktionen Beschäftigter auf innerbe- triebliche Konfliktdynamiken
Der Beitrag stellt eine wissenssoziologisch-konstruktivistische Perspektive auf das Verhältnis von Interesse und Anerkennung in innerbetrieblichen Konfliktdynamiken vor. Er führt hierzu konzeptionelle Debatten der Arbeitssoziologie und der Forschung zu Industriellen Beziehungen fort, und greift methodologische Überlegungen der dokumentarischen Methode auf. Die Erkenntnismöglichkeiten eines solchen Zugriffs auf betriebliche Veränderungen im Zuge v…
Organisation« im on/off-Modus: Zur Praxis von Qualitätsmanagern an Hochschulen als Ermöglichung und Verunmöglichung von »Organisation«
Qualitätsmanagern an Hochschulen steht eine Vielfalt an unterschiedlichen Bewertungsfolien zur Verfügung, wenn sie die „Qualitätsfrage“ stellen und beantworten müssen. Die von uns durchgeführte rekonstruktive Analyse rückt jedoch folgenden Befund in den Fokus: Die Vielfalt der Bewertungsfolien ist weniger ein Problem, sondern vielmehr eine Lösung für ein ganz anders gelagertes Bezugsproblem. Das Bezugsproblem der Qualitätsmanager an Hochschulen b…
Communication et organisation: Perspectives Critiques
Les transformations organisationnelles qui accompagnent l'évolution du capitalisme depuis 30 ans donnent une place centrale à la communication. Celle-ci est généralement appréhendée dans une optique descriptive d'étude des organisations, ou comme dispositif au service de la performance. Il existe cependant une tradition de recherche qui l'aborde dans une perspective critique. C'est à cette orientation que cet ouvrage est consacré : Qu'est-ce qu'u…
The Two Sides of Recognition: Gender Justice and the Pluralization of Social Esteem
This article seeks to sketch the contours of a good society, distinguished by its gender justice and the plural recognition of egalitarian difference. I begin by reconstructing Nancy Fraser's arguments highlighting the link between distributive justice and relations of recognition, in particular as it applies to gender justice. In a second step, I show that the debate on the politics of recognition has confirmed what empirical analyses already in…
Informal networks as “global microstructures”: The case of German expatriates in Russia
Purpose Multinational companies are considered “driving forces” of globalization and “prime movers” of global sociation. Yet the problems, conflicts, and contradictions in the implementation of global strategies at the micro level – as well as the real possibility that such implementation will fail – are virtually ignored in macro‐sociological studies. Hence, the purpose of this paper is to address this neglect by focusing on a micro level examin…
Ein neuer Geist des Kapitalismus?
In den Sozialwissenschaften werden seit etwa 15 Jahren die Perspektiven der modernen postindustriellen Gesellschaften verstärkt unter den Stichworten „Netzwerkgesellschaft“ und „Netzwerkkapitalismus“ diskutiert. Der oft vertretenen These vom „Verschwinden des Sozialen“ - im Zuge einer fortschreitenden Deregulierung und Optionalisierung der Arbeits- und Konsumsphäre - steht die Gegenthese vom Aufkommen eines „Neuen Geistes des Kapitalismus“ gegenü…
Neuer Geist des Kapitalismus: Paradoxien und Ambivalenzen der Netzwerkökonomie
Vom Verstummen der Sozialkritik
„Endstation Globalisierung: der Kapitalismus frißt seine Kinder“ (Greider 1998), „der parasitäre Konzern“ (Mitchell 2002), „der Terror der Ökonomie“ (Forrester 1998) — so lauten die Titel von Büchern, die gleich stapelweise auf den Auslagetischen deutscher Buchhandlungen angeboten werden. Auch die von der „Bild-Zeitung“ immer wieder an den Pranger gestellten „Raffkes in Nadelstreifen“ steigern die Auflage; so tragen die Anti-Helden des Kapitalism…
Transnationale Konzerne: Ein Neuer Organisationstyp?
Die zwei Seiten der Anerkennung — Geschlechtergerechtigkeit und die Pluralisierung sozialer Wertschätzung
„Ich bin nicht gleich, ich bin anders!“ - mit diesem bemerkenswerten Slogan wirbt ein Afroamerikaner für die hoch preisige Kollektion eines exklusiven Herrenausstatters. Der Slogan selbst verweist unmittelbar auf eine Kontroverse, die Sozialtheoretiker und politische Philosophinnen mit Verve austragen. Im Umfeld der Diskussionen um die multikulturelle Gesellschaft wird die These vertreten, dass die politischen Kämpfe der Frauenbewegung, der lesbi…
Anerkennung und Arbeit
Mit dem Strukturwandel der Gegenwartsgesellschaften erodieren bzw. verändern sich die Anerkennungsverhältnisse. „Anerkennung“ wird für soziologische Analyse relevant als Element sozialer Reziprozität, als Grundlage der Identitätsbildung und des Selbstwertes und als Medium der Moral, verstanden als Achtungskommunikation. Mißachtung stellt eine Entwertung und Entwürdigung von Identitäten und Subjekten dar. Sie löst schamhafte Selbstentwertungen und…
Organisationen, Personen und Biographien: Entwicklungsvarianten von Inklusionsverhältnissen
Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis von Organisation und Biographie unter dem Gesichtspunkt der Inklusion. Nimmt die Organisationstheorie herkömmlicherweise an, daß gerade die Exklusion von Persönlichem, Subjektivem und „Privatem“ moderne Organisationen kennzeichnet, so untersuchen wir anhand von vier Beispielen die vielfältigen Weisen der Kopplung der Arbeit in Organisationen mit der biographischen Entwicklung und außerbetrieblichen Lebensführ…
Organisationen, Personen und Biographien: Entwicklungsvarianten von Inklusionsverhältnissen
Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis von Organisation und Biographie unter dem Gesichtspunkt der Inklusion. Nimmt die Organisationstheorie herkömmlicherweise an, daß gerade die Exklusion von Persönlichem, Subjektivem und „Privatem“ moderne Organisationen kennzeichnet, so untersuchen wir anhand von vier Beispielen die vielfältigen Weisen der Kopplung der Arbeit in Organisationen mit der biographischen Entwicklung und außerbetrieblichen Lebensführ…
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Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis von Organisation und Biographie unter dem Gesichtspunkt der Inklusion. Nimmt die Organisationstheorie herkömmlicherweise an, daß gerade die Exklusion von Persönlichem, Subjektivem und „Privatem“ moderne Organisationen kennzeichnet, so untersuchen wir anhand von vier Beispielen die vielfältigen Weisen der Kopplung der Arbeit in Organisationen mit der biographischen Entwicklung und außerbetrieblichen Lebensführ…
Anerkennung und Arbeit
Mit dem Strukturwandel der Gegenwartsgesellschaften erodieren bzw. verändern sich die Anerkennungsverhältnisse. „Anerkennung“ wird für soziologische Analyse relevant als Element sozialer Reziprozität, als Grundlage der Identitätsbildung und des Selbstwertes und als Medium der Moral, verstanden als Achtungskommunikation. Mißachtung stellt eine Entwertung und Entwürdigung von Identitäten und Subjekten dar. Sie löst schamhafte Selbstentwertungen und…
Die zwei Seiten der Anerkennung — Geschlechtergerechtigkeit und die Pluralisierung sozialer Wertschätzung
„Ich bin nicht gleich, ich bin anders!“ - mit diesem bemerkenswerten Slogan wirbt ein Afroamerikaner für die hoch preisige Kollektion eines exklusiven Herrenausstatters. Der Slogan selbst verweist unmittelbar auf eine Kontroverse, die Sozialtheoretiker und politische Philosophinnen mit Verve austragen. Im Umfeld der Diskussionen um die multikulturelle Gesellschaft wird die These vertreten, dass die politischen Kämpfe der Frauenbewegung, der lesbi…
Transnationale Konzerne: Ein Neuer Organisationstyp?
Ein neuer Geist des Kapitalismus?
In den Sozialwissenschaften werden seit etwa 15 Jahren die Perspektiven der modernen postindustriellen Gesellschaften verstärkt unter den Stichworten „Netzwerkgesellschaft“ und „Netzwerkkapitalismus“ diskutiert. Der oft vertretenen These vom „Verschwinden des Sozialen“ - im Zuge einer fortschreitenden Deregulierung und Optionalisierung der Arbeits- und Konsumsphäre - steht die Gegenthese vom Aufkommen eines „Neuen Geistes des Kapitalismus“ gegenü…
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„Endstation Globalisierung: der Kapitalismus frißt seine Kinder“ (Greider 1998), „der parasitäre Konzern“ (Mitchell 2002), „der Terror der Ökonomie“ (Forrester 1998) — so lauten die Titel von Büchern, die gleich stapelweise auf den Auslagetischen deutscher Buchhandlungen angeboten werden. Auch die von der „Bild-Zeitung“ immer wieder an den Pranger gestellten „Raffkes in Nadelstreifen“ steigern die Auflage; so tragen die Anti-Helden des Kapitalism…
Informal networks as “global microstructures”: The case of German expatriates in Russia
Purpose Multinational companies are considered “driving forces” of globalization and “prime movers” of global sociation. Yet the problems, conflicts, and contradictions in the implementation of global strategies at the micro level – as well as the real possibility that such implementation will fail – are virtually ignored in macro‐sociological studies. Hence, the purpose of this paper is to address this neglect by focusing on a micro level examin…
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