Les déterminants économiques de l'entrée dans la fonction publique
Bibliographic Data
| ID | 11977279 |
|---|---|
| Authors | Denis Fougère (0000-0001-9287-6138, corresponding author), Julien Pouget |
| Year | 2003 |
| Volume | 369 |
| Issue | 1 |
| Pages | 15-48 |
| Publication date | 2003-01-01 |
| Open Access | Yes |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Economie et Statistique / Economics and Statistics (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0336-1454 • E-ISSN: 1777-5574 |
| Publisher | PERSEE Program (PUBLISHER) |
| DOI | 10.3406/estat.2003.7282 |
| OpenAlex | W1979879100 |
| Language | FR |
| Citations received | 14 |
| References cited | 5 |
Die wirtschaftlichen Determinanten des Eintritts in den öffentlichen Dienst In den kommenden Jahren werden zahlreiche Bedienstete des öffentlichen Diensts in Rente gehen, sodass dieser gezwungen sein könnte, umfassende Neurekrutierungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man besser versteht, was seine Attraktivität ausmacht. In diesem Artikel wird versucht, anhand von zwei der wichtigsten wirtschaftlichen Determinanten •Risiko der Arbeitslosigkeit und Vergleich der Entlohnung im öffentlichen und im privaten Sektor •zu erklären, was den Eintritt in den öffentlichen Dienst motiviert. Die Bedeutung, die dem öffentlichen Dienst in Frankreich zukommt (jeder vierte Arbeitnehmer), sowie seine speziellen institutionellen Mechanismen (Auswahlverfahren bei Eintritt, sicherer Arbeitsplatz) rechtfertigen eine solche Studie. Die Beziehung zwischen einem Überangebot an Bewerbungen für die Auswahlverfahren des öffentlichen Diensts und den wichtigsten gesamtwirtschaftlichen Determinanten werden zunächst auf einer aggregierten Ebene untersucht. Die Attraktivität des öffentlichen Diensts hat einen zyklischen Charakter und hängt in hohem Maße von der Konjunktur ab. Die Anzahl der Bewerbungen nimmt erheblich zu, wenn die Arbeitslosigkeit steigt (insbesondere unter den Frauen und den Bewerbern für die Laufbahngruppen B und C). Ferner wirkt sich das Lohndifferenzial positiv auf die Bewerbungen für die Auswahlverfahren der Laufbahngruppe A aus (vor allem bei den Männern). Mit Hilfe eines einfachen Modells der Tätigkeitswahl wird danach aufgezeigt, dass das Bildungsniveau beim Zugang zu einer Beschäftigung im öffentlichen Dienst entscheidender ist als beim Zugang zu einer Beschäftigung in der Privatwirtschaft, dass aber auch die Lohnerträge der Bildung im öffentlichen Sektor geringer sind. Die Tatsache, dass ein Vater im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, steigert die Chancen erheblich, in den öffentlichen Dienst übernommen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, sich um eine Stelle im öffentlichen Dienst zu bewerben, ist bei den Frauen und bei den weniger Qualifizierten sehr hoch. Bei diesen Personengruppen erklärt sich dieses Resultat durch ein hohes Arbeitslosigkeitsrisiko, aber noch mehr durch einen Anfangslohn, der im Privatsektor weniger attraktiv ist. In den 1990er Jahren ist die Wahrscheinlichkeit einer Bewerbung der weniger Qualifizierten sehr hoch, während sie bei den Hochschulabsolventen dem gesamtwirtschaftlichen Zyklus folgt. In Zeiten schlechter Konjunktur sind die Auswahlverfahren selektiver, sodass der Staat paradoxerweise bei hoher Arbeitslosigkeit die besten Kandidaten auswählen kann. Insgesamt belegen aber die Schätzungen, dass der öffentliche Dienst in den 1990er Jahren sehr attraktiv gewesen ist
Art · Humanities · Political science · Education, sociology, and vocational training · Fiscal Policy and Economic Growth · Social Policies and Family
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| Citations per year | 0.61 |
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| Citation span | 2003 - 2025 (23) |
| Highly cited | No |