Erziehungswissenschaftliche Debatten unter poststrukturalistischen Perspektiven — eine Einleitung
Bibliographic Data
| ID | 20039730 |
|---|---|
| Authors | Bettina Fritzsche (0000-0002-0434-4746, Berlin Heart (Germany)), Jutta Hartmann (0009-0008-4066-0130, Berlin Heart (Germany)), Andrea Schmidt (0000-0003-2940-6613, Berlin Heart (Germany)), Anja Tervooren (0009-0002-6798-4000, Berlin Heart (Germany)) |
| Year | 2001 |
| Pages | 9-17 |
| Publication date | 2001-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Dekonstruktive Pädagogik (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-663-09575-0_1 |
| OpenAlex | W173792648 |
| ISBN | 9783663095750 |
| Language | DE |
| Citations received | 7 |
Poststrukturalistische Perspektiven stärker als bisher in erziehungswissenschaftliche Debatten hineinzutragen und zu diskutieren war der Impuls, der uns Herausgeberinnen des vorliegenden Sammelbandes vor zwei Jahren zusammenführte. Aus unterschiedlichen pädagogisch-erziehungswissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen kommend, teilten wir zum einen das Interesse an diesen Denkbewegungen und Herausforderungen. Zum anderen sahen wir ein Manko in unserer Disziplin, diese innovativen Impulse aufzugreifen und weiterzuentwickeln. Auseinandersetzungen mit poststrukturalistischen Theorien und Anwendungen dekonstruktiver Verfahren fanden wir vorwiegend in Nachbardisziplinen vertreten. Anders als konstruktivistische Strömungen — so die Ausgangsthese unseres Buchprojektes — werden Dekonstruktion und andere poststrukturalistische Theorien in der deutschsprachigen erziehungswissenschaftlichen Diskussion zwar an einigen Stellen rezipiert, bislang jedoch selten in Bezug auf Handlungskonzeptionen ausgearbeitet. Gründe sehen wir in dem vermeintlich fehlenden Handlungsbezug dieser Theorieansätze sowie in der in ihnen vertretenen Bewegung der Dezentrierung, die häufig als Antagonismus zu den auf Allgemeinheit und Einheit gerichteten erziehungswissenschaftlichen Hauptströmungen interpretiert wird. Im Mittelpunkt dieses Buches steht daher die Frage, welche Verbindung poststrukturalistisches Denken mit Pädagogik eingehen kann und welche Herausforderungen dies mit sich bringt: Was können wir unter einer dekonstruktiven Pädagogik verstehen und für welche pädagogischen Fragestellungen erscheint sie besonders förderlich? Wie sehen die Spezifika poststrukturalistischer Zugänge aus, wie unterscheiden sie sich von anderen pädagogischen Ansätzen und inwiefern werden sie in der pädagogischen Praxis bereits umgesetzt
Art · Humanities · Political science · Educational Philosophies and Pedagogies · Historical Education Studies Worldwide · Sociology and Education Studies
Medienpädagogik im Lichte | im Schatten digitaler Daten. Manteltext
Differenz performativ gedacht. Dekonstruktive Perspektiven auf und für den Umgang mit Differenzen
Improvisation im Rahmen des Zwangs
Gender Mainstreaming. Forschungsanforderungen an eine geschlechterreflexive Kinder- und Jugendhilfe
Soziale Differenz und gesellschaftliche Ungleichheit
Dekonstruktion als Haltung in sozialpädagogischen Handlungszusammenhängen
Postkoloniale Pädagogik. Ansätze zu einer interdependenten Betrachtung von Differenz
| Unique citing works | 7 |
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| Citations per year | 0,32 |
| Citation span | 2004 - 2018 (15) |
| Citation velocity | historical |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 7 |