Die geschichtliche Entwicklung der Ganztagsschule in Deutschland
Bibliographic Data
| ID | 23635846 |
|---|---|
| Authors | Harald Ludwig (0000-0002-2704-2556, corresponding author) |
| Year | 2004 |
| Pages | 209-219 |
| Publication date | 2004-01-01 |
| Open Access | No |
| Type | CHAPTER |
| Venue | Grundbegriffe der Ganztagsbildung (SOURCE_BOOK) |
| Publisher | VS Verlag für Sozialwissenschaften (PUBLISHER • DE) |
| DOI | 10.1007/978-3-322-97610-9_17 |
| OpenAlex | W96475733 |
| ISBN | 9783322976109 |
| Language | DE |
| Citations received | 3 |
| References cited | 1 |
Die Diskussion um die Ganztagsschule ist in Deutschland nicht neu, sondern hat eine lange zurückliegende Geschichte. So entwarf zum Beispiel im Jahr 1963 der Erziehungswissenschaftler Carl Ludwig Furck, ein Schüler Herman Nohls, einen Schulplan für das Jahr 2000. Darin lesen wir u. a.: „Die Schule im Jahr 2000 wird eine ‚Tagesheimschule‘ von 8.00 bis 16.30 Uhr sein. Das bedeutet keineswegs, daß die Zahl der Unterrichtsstunden einfach vermehrt wird, sondern man wird Erfahrungen der Jugendpflege und der Gruppenpädagogik weitgehend berücksichtigen. Dazu gehört auch all das, was in der schwedischen und zum Teil auch der angelsächsischen Schule selbstverständlich ist: das gemeinsame Mittagessen, die Mittagsruhe, Sport und Spiel. Die neue Schule bietet individuelle Studienmöglichkeiten in Werkstatt, Labor oder Bibliothek. Sie ist offen für die Initiative der Schüler und ein Ort jugendgemäßen Lebens und Arbeitens (Furck 1963, 384).
Art · Humanities · Political science · Education Methods and Technologies · Philosophy · Psychology, Coaching, and Therapy · Sociology and Education Studies
| Citations per year | 0.15 |
|---|---|
| Citation span | 2006 - 2009 (4) |
| Highly cited | No |