Occupations as labour market institutions. Occupational regulation and its effects on job matching and occupational closure
Bibliographic Data
| ID | 3940752 |
|---|---|
| Authors | A Damelang (0000-0002-5718-7334, corresponding author), Michael Stops (0000-0002-8620-6338), Meg Abraham (0000-0001-8081-946X), Martin Abraham (0000-0002-7051-6702) |
| Year | 2018 |
| Volume | 69 |
| Issue | 4 |
| Pages | 406-426 |
| Publication date | 2018-01-01 |
| Peer Reviewed | Yes |
| Open Access | No |
| Type | ARTICLE |
| Venue | Soziale Welt (JOURNAL) |
| Journal identifiers | ISSN: 0038-6073 |
| Publisher | Nomos Verlag (PUBLISHER) |
| DOI | 10.5771/0038-6073-2018-4-406 |
| OpenAlex | W2954411660 |
| Language | EN |
| Citations received | 8 |
Wir definieren Berufe als Institutionen, die das Bildungssystem mit dem Arbeitsmarkt koppeln und argumentieren, dass Berufe idealtypische Anforderungsprofile von Stellenangeboten darstellen. Auf dieser theoretischen Grundlage erarbeiten wir unterschiedliche Mechanismen, wie berufliche Institutionen und deren Regulierung berufliche Qualifikationen definieren und den Zugang zu Berufen und gleichzeitig Mobilität zwischen Berufen strukturieren. Das Ausmaß der beruflichen Regulierung variiert erheblich zwischen den Berufen. Darauf aufbauend analysieren wir die Auswirkungen der beruflichen Regulierung. Wir zeigen, dass die Regulierung zweiteilige Effekte hat. Erstens erhöht die berufliche Regulierung den Informationsstand sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitssuchende und verringert somit die Unsicherheit im Matching-Prozess. Zweitens produziert berufliche Regulierung "closed shops", indem der Zugang zu Berufen eingeschränkt wird. Studien, die sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen beruflicher Regulierungen berücksichtigen, sind bisher selten. Wir schließen diese Lücke, indem wir zwei zentrale Arbeitsmarktprozesse untersuchen: Job Matching und berufliche Schließung. Um berufliche Regulierung empirisch abzubilden, verwenden wir einen innovativen Indikator und testen unsere Hypothesen mit deutschen Daten. Die Ergebnisse zeigen, dass je stärker die berufliche Regulierung bei sonst gleichen Bedingungen ist, desto weniger aufwändig gestaltet sich der Matching-Prozess für die Vertragspartner. Im Gegensatz dazu wird der Wechsel in eine neue Beschäftigung umso unwahrscheinlicher, je stärker ein Beruf reguliert ist
Art · Humanities · Job market · Political science · Engineering · Labor market dynamics and wage inequality · Labor Movements and Unions · Mechanical Engineering · Social Policy and Reform Studies
Theoretische Paradigmen und Mechanismen in der arbeitsmarktpolitischen Politikberatung
Foreign Credential Recognition and Immigrants’ Chances of Being Hired for Skilled Jobs—Evidence from a Survey Experiment Among Employers
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Duale und schulische Berufsausbildungen in Deutschland
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Schließung durch berufliche Standardisierung? – Zur Signalwirkung in- und ausländischer Abschlüsse
No Way Out or No Way In? The Effect of Standardization, Licensing, and Skills Specificity of the Initial and Target Occupations on Status Mobility
Once outside, always outside? The link between overeducation persistence and training systems throughout the employment career
| Unique citing works | 8 |
|---|---|
| Citations per year | 1,33 |
| Citation span | 2020 - 2026 (7) |
| Citation velocity | current |
| Highly cited | No |
| Citation types | Neutral: 8 |