Clemens Albrecht
Biographic Data
| ID | 4303219 |
|---|---|
| NAME | Clemens Albrecht |
| GIVEN NAMES | Clemens |
| FAMILY NAME | Albrecht |
| SIGNATURE | ALBRECHT C |
| AFFILIATIONS | University of Koblenz and Landau |
| VERIFIED | No |
| TOTAL WORKS | 38 |
| TOTAL CITATIONS | 34 |
| AUTHOR COUNT | 34 |
| EDITOR COUNT | 4 |
| FIRST PUBLICATION YEAR | 1996 |
| LATEST PUBLICATION YEAR | 2025 |
| H-INDEX | 2 |
Wer betreibt Wissenschaftsgeschichte für Wen im Hinblick auf Was
Der Aufsatz rekonstruiert an einem Fallbeispiel die Motive, Fachgeschichte als Forschungsgegenstand zu wählen. Das wissenschaftshistorische Werk Günter C. Behrmanns zeigt, wie individuelle Biographie und gesellschaftlich-politische Zeitlage zusammenlaufen und aus den Generationslagen heraus Motivbündel entstehen, die zugleich Zeitaufgaben darstellen. In der westdeutschen Nachkriegslage war dies die Rolle, die man den Sozialwissenschaften für den …
Max Haller, Die revolutionäre Kraft der Ideen: Gesellschaftliche Grundwerte zwischen Interessen und Macht, Recht und Moral. Wiesbaden: Springer VS 2022, 961 S., eBook, 64,99 €
Emile Durkheim: Zur Bestimmung der französischen Soziologie in Deutschland
Wozu ‚Gesellschaft‘: Udo Di Fabio, Herrschaft und Gesellschaft. Beiträge zu normativen Grundlagen der Gesellschaft. Bd. 1. Tübingen: Mohr Siebeck 2018, 293 S., br., 24,00 € Anne Sophie Krossa, Gesells…
Schüler machen Schulen: Zur Dynamik generationsübergreifender Forschungsgruppen am Beispiel der »Frankfurter Schule«
Gemeinschaft und Gesellschaft
Subjekt, Objekt, Kulturbedeutung. Gütekriterien kultursoziologischer Forschung
Der Beitrag resümiert die Lage der Kultursoziologie in Deutschland rund 30 Jahre nach Gründung der Sektion Kultursoziologie und stellt fest, dass sich einerseits die Kultursoziologie im Fach etabliert hat, dass andererseits mit den transdisziplinären Kulturwissenschaften ein thematisch eng verwandtes Forschungsfeld entstanden ist, das die Frage nach dem Eigenwert kultursoziologischer Forschung neu aufkommen lässt. Anhand des Weber’schen Begriffs …
Die Rückkehr der Kultur in die Soziologie: Zur Gründungsgeschichte einer Sektion
Emile Durkheim
Emile Durkheim. Der Soziologe als Moralist
«Soziale Wirklichkeit». Helmut Schelsky und die Tragödie einer regulativen Idee
Es war ein großes Palaver am Ufer, das den amerikanischen Ethnologen Daniel L. Everett aufweckte. Der ganze Stamm hatte sich versammelt und schnatterte erregt durcheinander. Immer wieder rief jemand etwas über den Fluss, ohne dass Everett bemerken konnte, an wen das gerichtet war. Als er die Umstehenden fragte, was denn los sei, erwiderten sie erstaunt, ob er den Geist am anderen Ufer nicht sehe. Everett konnte bei bestem Willen nichts entdecken,…
Kultur-Soziologie: Klassische Texte der neueren deutschen Kultursoziologie
Bürgerlichkeit ohne Bürgertum: In welchem Land leben wir?
Die griffige Formel einer »Neuen Bürgerlichkeit« sorgt seit einigen Jahren für Aufsehen. Neu an dieser forcierten Thematisierung von Bürgerlichkeit und Bürgertum ist, dass sie alle intellektuellen Generationen und Milieus umfasst und nicht nur in akademischen Nischen Interesse erregt, sondern gleichermaßen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vorangetrieben wird. Neu aber ist auch, dass dieser neuen Bürgerlichkeit ihr traditioneller Träger ver…
Die Halbwertszeit der Kultur. Kultursoziologie zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft
Der Artikel geht von der Überlegung aus, dass die Entwicklung der Geisteswissenschaften im 19. Jh. und die Entstehung der Kultursoziologie nicht unabhängig gesehen werden kann von dem kulturellen Hintergrund. Beide sind entstanden als ein Reflexionsmodus der bürgerlichen Kultur und entwickeln einen Doppelcharakter, indem sie deren Geltung auf der einen Seite affirmativ bestätigen, auf der anderen reflexiv relativieren. Dabei sind drei Stufen der …
Dirk Kaesler (Hg.): Aktuelle Theorien der Soziologie. Von Shmuel N. Eisenstadt bis zur Postmoderne
Alfred Bellebaum und Hans Braun (Hg.): Quellen des Glücks — Glück als Lebenskunst
Alfred Bellebaum (Hg.): Glücksforschung. Eine Bestandsaufnahme
Julia Kölsch: Politik und Gedächtnis. Zur Soziologie funktionaler Kultivierung von Erinnerung
Etagen der Zivilgesellschaft Methodenstrenge, Engagement und Öffentlichkeit
Friedrich-H.-Tenbruck-Archiv eröffnet
Universität als repräsentative Kultur
Wer sich als Student im Wintersemester 1952 an der Frankfurter Universität immatrikulierte, kam an eine junge, moderne Universität. Sie war nicht von einem Fürsten, sondern von der Bürgerschaft der Stadt gestiftet worden und öffnete kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ihre Pforten. Auch in ihrer organisatorischen Struktur ging diese Universität neue Wege, indem auf die Gründung einer theologischen Fakultät verzichtet, eine Wirtschafts- und S…
Dirk Kaesler (Hg.): Klassiker der Soziologie
Die Krise der Universitäten
Volker Kruse: „Geschichts- und Sozialphilosophie“ oder „Wirklichkeitswissenschaft“? Die deutsche historische Soziologie und die logischen Kategorien René Königs und Max Webers
Soziologie und Planung: Grenzen der Planung
Von A. Comte, der der Soziologie ihren Namen gegeben hat, stammt das berühmte Wort savoir pour prévoir, prévoir pour pouvoir. Der Satz legt nicht sosehr eine der historischen Wurzeln der Soziologie frei als er vielmehr eine Auffassung ausdrückt, die in der ganzen Geschichte dieses Faches wirksam geblieben ist. Denn diese Geschichte steckt voller Forderungen, die gesellschaftlichen Verhältnisse mittels soziologischer Erkenntnisse zu steuern, und v…
Perspektiven der Kultursoziologie: Gesammelte Aufsätze
1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema .,Soziologie und Sozialgeschichte" gewidmet war, meinen Beitrag .,Die Soziologie vor der Ge schichte". Damit ging es mir wie
Die Krise der Universitäten
Soziologie und Planung: Grenzen der Planung
Von A. Comte, der der Soziologie ihren Namen gegeben hat, stammt das berühmte Wort savoir pour prévoir, prévoir pour pouvoir. Der Satz legt nicht sosehr eine der historischen Wurzeln der Soziologie frei als er vielmehr eine Auffassung ausdrückt, die in der ganzen Geschichte dieses Faches wirksam geblieben ist. Denn diese Geschichte steckt voller Forderungen, die gesellschaftlichen Verhältnisse mittels soziologischer Erkenntnisse zu steuern, und v…
Die Bedeutung der Medien für die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung
Die Massenmedien haben sich im Gleichschritt mit den übrigen charakteristischen Institutionen des modernen Lebens entwickelt und sind mit diesen durchgängig verflochten. Trotz eigener Einrichtungen bilden sie jedoch weniger einen besonderen Sektor der Gesellschaft als vielmehr ihr allgegenwärtiges Medium für die öffentliche Mitteilung und Darstellung beliebiger Inhalte, weil sie jederzeit alle über alles zu unterrichten vermögen. Ihre Macht und B…
Zur Soziologie der Sophistik
Wer versucht, die Sophistik soziologisch zu durchleuchten, sieht sich schnell außergewöhnlichen Schwierigkeiten gegenüber, die zumindest vorweg nicht geklärt werden können, aber doch erwähnt werden müssen. Mißlich ist es schon, daß die Lehren der Sophisten spärlich, dazu dunkel und uneinheitlich sind, die berufene Auslegung somit in wichtigen Punkten schwankend und kontrovers bleibt, so daß sich der Soziologe oft nach bestem Urteil seine Meinung …
Fortschritt der Wissenschaft?
In der heutigen Welt ist die Universität eine der ältesten Institutionen, die ihren Ursprung stolz auf jene Hohen Schulen zurückführt, die im Mittelalter, zuerst in Italien und Frankreich, entstanden1. Ihr Alter wird nur von ihren Erfolgen in den Schatten gestellt, die sich schon äußerlich an der Geschichte ihrer Verbreitung ablesen lassen. Als sich anstelle der Fachschule, für die Salerno mit der Medizin, Bologna mit dem Recht, Paris und Oxford …
Die Sophistik als Aufklärung
Mit neuem Eifer und Erfolg haben sich die Philosophen und Philologen jüngst der Sophistik angenommen. So erfreulich das ist, so dringend muß doch nachgerade gefragt werden, ob man über den Sophisten nicht die Sophistik aus den Augen verloren hat.
Arbeit — Existenzsicherung und Lebenswert: Schlußfolgerungen
So vielfältig sich die Einstellungen zur Arbeit in den letzten Jahrzehnten verändert haben, so deutlich läßt sich darin ein Muster erkennen: eine Abwertung der Arbeit. Zwar fallen nicht alle Befunde unter diese Formel, und es gibt anscheinend sogar gegenläufige Vorgänge — so Frauen und Jugendliche, die ohne Not in Berufe drängen, oder Führungskräfte, die willig Lasten auf sich nehmen, welche der Frühkapitalismus kaum seinen Arbeitern zuzumuten wa…
Die Musik zwischen europäischer Kultur und globaler Zivilisation
Der (unveränderte) Text soll an den bedeutenden Einfluß erinnern, den die Musik auf Gesellschaft, Kultur und Geschichte auszuüben vermag. Er führt deshalb einen Kreis von Tatsachen und Problemen vor, die der heutigen Musiksoziologie fremd geworden sind.
Über Kultur im Zeitalter der Sozialwissenschaften
Die Soziologie hat sich im vergangenen Jahrzehnt in Deutschland etabliert — oder auch reetabliert, und dieser Vorgang hat, zumindest für die Öffentlichkeit, im Zeichen der sogenannten empirischen Untersuchungen gestanden. Nun ist es keine Frage, daß unsere Gegenwart solcher konkreter Studien an allen Ecken und Enden bedarf, und es ist auch keine Frage, daß die saubere Beherrschung nicht etwa nur der Techniken und Methoden, sondern gerade auch der…
Die Aufgaben der Kultursoziologie
Der folgende Artikel eröffnete 1979 das der „Kultursoziologie“ gewidmete Heft 3 (Jahrgang XXXI) der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Er wollte keine neue Spezialsoziologie gründen, sondern vor der durchgängigen Verengung des Faches auf die „Strukturen“ der Gesellschaft warnen. Sein Wiederabdruck verlangt um so mehr eine Vorbemerkung, als er nun italienischen Kollegen in Übersetzung zugänglich wird und so der gemeinsamen Be…
Jugend und Gesellschaft. Soziologische Perspektiven
„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“ — das ist der Satz, mit dem die modernen Diktatoren und Möchtegern-Diktatoren naiv einen Zynismus bekunden, für den die menschlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten zu Fragen des Machtkampfes und der Schulung eingefroren sind. Ein erschreckender Satz also, und doch eine bittere Wahrheit, der man nicht ausweichen kann! Denn so sicher wie nach dreißig Jahren eine neue Generation bestimmt, was eine Gesell…
Gesellschaftsgeschichte oder Weltgeschichte
1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema „Soziologie und Sozialgeschichte“ gewidmet war, meinen Beitrag „Die Soziologie vor der Geschichte“. Damit ging es mir wie mit manchen anderen Arbeiten. Ich wollte ein grundsätzliches Problem anmahnen, das vom Fach seit jeher verdrängt worden war, nämlich die Geschichte oder besser: ihren ständigen Einschlag in die gesellschaftliche Wirklichkeit, die einzig in Gestalt einm…
Repräsentative Kultur
Der Begriff der sozialen Struktur darf hier als bekannt vorausgesetzt werden, nachdem die Soziologie ihn seit langem benutzt, erläutert und verbreitet hat. Dabei kommt es weniger auf das Wort als auf die Annahme an, jede Gesellschaft sei durch ihre soziale Gliederung bestimmt, die in äußeren Verhältnissen objektiv gegeben sei. In diesem Sinne befaßte sich die Soziologie in Ost und West trotz sonstiger Gegensätze mit der Struktur und setzte sie pr…
Einleitung der Herausgeber
Die Sozialwissenschaften des 20. Jahrhunderts kennen mancherlei Umbrüche, insbesondere in Deutschland. Nicht der geringste besteht im Aufkommen einer disziplinären Kultursoziologie seit den späten 70er Jahren, das für alle, die es aktiv erlebt und mitgestaltet haben, aber auch in der beobachtenden Rückschau, in erster Linie mit dem Namen Friedrich H. Tenbrucks verbunden ist
Perspektiven der Kultursoziologie: Gesammelte Aufsätze
1972 veröffentlichte ich im Sonderheft 16 dieser Zeitschrift, das dem Thema .,Soziologie und Sozialgeschichte" gewidmet war, meinen Beitrag .,Die Soziologie vor der Ge schichte". Damit ging es mir wie
Volker Kruse: „Geschichts- und Sozialphilosophie“ oder „Wirklichkeitswissenschaft“? Die deutsche historische Soziologie und die logischen Kategorien René Königs und Max Webers
Universität als repräsentative Kultur
Wer sich als Student im Wintersemester 1952 an der Frankfurter Universität immatrikulierte, kam an eine junge, moderne Universität. Sie war nicht von einem Fürsten, sondern von der Bürgerschaft der Stadt gestiftet worden und öffnete kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ihre Pforten. Auch in ihrer organisatorischen Struktur ging diese Universität neue Wege, indem auf die Gründung einer theologischen Fakultät verzichtet, eine Wirtschafts- und S…
Dirk Kaesler (Hg.): Klassiker der Soziologie
Die Krise der Universitäten
Friedrich-H.-Tenbruck-Archiv eröffnet
Julia Kölsch: Politik und Gedächtnis. Zur Soziologie funktionaler Kultivierung von Erinnerung
Etagen der Zivilgesellschaft Methodenstrenge, Engagement und Öffentlichkeit
Alfred Bellebaum und Hans Braun (Hg.): Quellen des Glücks — Glück als Lebenskunst
Alfred Bellebaum (Hg.): Glücksforschung. Eine Bestandsaufnahme
Dirk Kaesler (Hg.): Aktuelle Theorien der Soziologie. Von Shmuel N. Eisenstadt bis zur Postmoderne
Die Halbwertszeit der Kultur. Kultursoziologie zwischen Geistes- und Kulturwissenschaft
Der Artikel geht von der Überlegung aus, dass die Entwicklung der Geisteswissenschaften im 19. Jh. und die Entstehung der Kultursoziologie nicht unabhängig gesehen werden kann von dem kulturellen Hintergrund. Beide sind entstanden als ein Reflexionsmodus der bürgerlichen Kultur und entwickeln einen Doppelcharakter, indem sie deren Geltung auf der einen Seite affirmativ bestätigen, auf der anderen reflexiv relativieren. Dabei sind drei Stufen der …
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