Kai Maaz
Datos Biográficos
| ID | 385537 |
|---|---|
| NOMBRE | Kai Maaz |
| NOMBRES | Kai |
| APELLIDO | Maaz |
| FIRMA | MAAZ K |
| AFILIACIONES | DIPF | Leibniz Institute for Research and Information in Education |
| ORCID | 0000-0002-7028-3160 |
| VERIFICADO | Sí |
| TOTAL DE OBRAS | 49 |
| TOTAL DE CITAS | 103 |
| TOTAL COMO AUTOR | 42 |
| TOTAL COMO EDITOR | 7 |
| PRIMER AÑO DE PUBLICACIÓN | 2004 |
| AÑO MÁS RECIENTE DE PUBLICACIÓN | 2026 |
| ÍNDICE H | 5 |
The Intergenerational Transmission of Digital Advantage
Children from privileged families consistently achieve higher digital skills than their less privileged peers, yet the mechanisms underlying this digital divide remain incompletely understood. This study examines how vertical dimensions (socioeconomic status and parental education) and horizontal dimensions (parental STEM occupation) of social origin independently shape children's digital skills and through which mechanisms these associations ope…
Predicting developmental outcomes in adulthood using domain-specific development in adolescence
This study investigated whether developmental states and changes in adolescence (i.e., Grades 7-10) predict central life outcomes at the age of 30 within and between domains. We focused on predictors and outcomes in three key developmental domains: academic-vocational development, social development, and intrapersonal development/well-being. We addressed academic achievement during adolescence and occupational prestige in adulthood for academic-v…
Educational participation, cultural resources, and social inequality
Despite improved access to upper secondary education, social inequalities in skills acquisition have remained pronounced in Germany. However, it is empirically unclear whether the disparities have increased or decreased in the context of educational expansion. Therefore, this study addresses whether social differences in reading skills have increased or decreased in the past two decades, focusing on learning conditions at school and cultural cond…
Bildungsungleichheit als Gegenstand der Bildungsforschung. Perspektiven, Erträge und Aussichten
Was weiß die Bildungsforschung über Bildungsungleichheit? Wie kam und kommt sie zu ihrem Wissen? Von wem und für wen wird dieses Wissen erzeugt? Wie kann dieses Wissen zum Abbau von Bildungsungleichheiten beitragen? Die Beiträge antworten aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese Fragen und zeigen, in welcher Weise Bildungsungleichheit seit langen Jahren zum Gegenstand der Bildungsforschung gemacht und wie dabei welches Wissen erzeugt wird. An…
Kulturelle Bildung – hausgemacht? Zum Effekt elterlichen kulturellen Kapitals auf die kulturellen Aktivitäten von Jugendlichen
Im vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, dass elterliches kulturelles Kapital für den Zugang zu kultureller Bildung von Jugendlichen eine wesentliche Rolle spielt. Es wird argumentiert, dass die intergenerationale Weitergabe von kulturellem Kapital einen Mechanismus darstellt, der ungleiche Chancen auf Teilhabe an kultureller Bildung von Generation zu Generation perpetuieren kann. Der Beitrag stützt sich auf die Kapitaltheorie Pierre Bourdieus un…
Herkunft, Schulform, Wunschberuf – Wie sich berufliche Aspirationen in Abhängigkeit von Sozialstatus und Schulkontext entwickeln
Entwicklungstheoretische Ansätze postulieren Veränderungen von beruflichen Aspirationen im Jugendalter und adressieren dabei individuelle Unterschiede in der Entwicklung. Inwieweit sich herkunftsspezifische Entwicklungsverläufe zeigen und welche Rolle dabei das sozial segregierte Sekundarschulsystem in Deutschland spielt, ist bislang weitgehend unklar. Die vorliegende Studie untersucht daher Unterschiede in der Entwicklung von Berufsaspirationen …
Bildung gemeinsam gestalten
Die empirische Forschung liefert viele Hinweise auf Ansatzpunkte, um Herausforderungen an Schulen zu bewältigen und Bildungschancen zu erhöhen. Jedoch sind die Umsetzung dieser Erkenntnisse und vor allem der Transfer in die Fläche höchst anspruchsvoll, denn es müssen die Perspektiven und Möglichkeiten unterschiedlicher Akteur*innen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Praxis sehr gut koordiniert werden. Vor diesem Hintergrund wurden in den…
Indikatorenentwicklung im Feld der kulturellen Bildung (InKuBi)
Kulturelle Bildung kann maßgeblich die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen unterstützen. Im Projekt InKuBi wurde ein Indikatorenset entwickelt, mit dem Entwicklungen in diesem Bereich analysiert werden können. Kinder und Jugendliche können sich durch kreatives Gestalten und die aktive Rezeption von Kunst und Kultur unabhängig von ihrem familiären, kulturellen, sozialen und ökonomischen Hintergrund mit der Welt auseinandersetze…
Individually endorsed and socially shared normative beliefs on acculturation
Rapid expansion of academic upper secondary graduation in Germany—Changing social inequalities in the transition to secondary and to tertiary education
Soziale Ungleichheit des Bildungserwerbs von der Vorschule bis zur Hochschule. Eine Forschungssynthese zwei Jahrzehnte nach Pisa
Insbesondere seit dem „PISA-Schock“ nach der ersten PISA-Veröffentlichung im Jahr 2001 hat die Forschung umfassende Einzelbefunde zu sozialer Ungleichheit, vor allem in der schulischen Bildung, vorgelegt. Soziale Ungleichheiten des Bildungserwerbs wurden dabei in allen Bildungsbereichen, von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter, aufgezeigt. Diese Studie systematisiert erstmals das über knapp 20 Jahre hinweg gewachs…
Implementation processes of site-based management at schools in challenging circumstances in Germany
Primäre und sekundäre Herkunftseffekte über den Verlauf der Sekundarstufe
Die Sekundarstufe ist gekennzeichnet durch eine Sequenz von Übergängen, an denen Ungleichheiten durch Leistungsdisparitäten (primäre Effekte) und Bildungsentscheidungen (sekundäre Effekte) nach sozialer Herkunft relevant werden. Diese Herkunftseffekte werden mit dem vorliegenden Beitrag erstmals anhand von Daten einer vollständigen Schülerkohorte (Hamburger KESS-Studie) über den gesamten Verlauf der Sekundarstufe vom Übergang ins Gymnasium bis zu…
Leaving the pond—Choosing an ocean
Self-concept in mathematics (MSC) and interest in mathematics are important predictors of whether a student will choose to major in a science, technology, engineering, or mathematics (STEM) field at university. Research on the big-fish-little-pond effect (BFLPE) has shown that both predictors are affected by the achievement composition of students in schools. That is, given the same individual ability, students in higher achieving schools exhibit…
Effects of student composition in school on young adults’ educational pathways
Which factors help young adults choose educational pathways leading to higher educational attainment? Academic self-concept (ASC), achievement, and socioeconomic background have all been found to be important predictors of postsecondary educational choices and success. Although research has shown that student composition in secondary school may affect some of these predictors, only a few studies (mostly from the United States) have investigated t…
Soziale Ungleichheit bei den Übergängen ins Studium und in die Promotion. Eine kumulative Betrachtung von sozialen Herkunftseffekten im nachschulischen Bildungsverlauf
Übergänge im Bildungssystem sind zentral für die Entstehung von sozialer Ungleichheit. Die bestehende Befundlage verweist dabei auf abnehmende Herkunftseffekte vom Übergang ins Gymnasium zum Übergang ins Studium sowie auf eine abnehmende Bedeutung primärer Herkunftseffekte (leistungsbezogener Herkunftseffekte) an den beiden Übergangsschwellen. Die vorliegende Studie untersucht daher auf Grundlage der Längsschnittstudie BIJU, wie sich soziale Herk…
Upper Secondary Education in Academic School Tracks and the Transition from School to Postsecondary Education and the Job Market
Education Processes in Life-Course-Specific Learning Environments
Nachfrageunterschiede zwischen weiterführenden Schulen und Zusammenhänge mit der Zusammensetzung der Schülerschaft. Eine Untersuchung auf Basis schulstatistischer Daten im Land Bremen
Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung der Nachfrage nach weiterfhrenden Schulen im zweigliedrigen Bremer Schulsystem ber einen Zeitraum von sieben Jahren untersucht. Die Ergebnisse belegen substanzielle Unterschiede in der Schulnachfrage und deuten insgesamt betrachtet auf ein hohes Ma an Stabilitt in den Nachfrageunterschieden hin. Die Unterschiede in der Schulnachfrage gehen dabei mit
Bildungsungleichheit und Bildungsarmut – Der Beitrag von Large-Scale-Assessments
Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an Schulen in privater und öffentlicher Trägerschaft
Childhood intelligence, family background, and gender as drivers of socioeconomic success
What drives socioeconomic success within a society? This study analyzes how late childhood intelligence, parental socioeconomic background, and gender relate to multiple dimensions of adult socioeconomic success (i.e., education, occupational status, and income). A particular focus is placed on education, which is considered as both an indicator of socioeconomic success and a mediator of the relationships with the other dimensions. Randomly sampl…
Das Bildungswesen in Deutschland
Das Werk biete einen aktuellen und umfassenden Überblick des Bildungswesens in Deutschland über die gesamte Lebensspanne hinweg: von der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung, über die allgemeinbildende und berufliche Schule, die Hochschule und Weiterbildung bis zur Bildung im Erwachsenenalter. Die bewertende Reflexion über Herausforderungen und Strategien soll Bildungspotenziale - für die Einzelnen wie für die Gesellschaft - besser nutzbar mac…
The Many (Subtle) Ways Parents Game the System
We analyze the subtle mechanisms at work in the interaction between families and schools that underlie social inequalities at the transition point from elementary school into secondary-school tracks in Berlin, Germany. We do so by combining quantitative data from a large-scale survey and assessment study ( N = 3,935 students and their parents) with qualitative data from in-depth interviews with parents ( N = 25) collected during the 2010-11, 2011…
Schulformwechsel im zweigliedrigen Schulsystem
The Many (Subtle) Ways Parents Game the System
We analyze the subtle mechanisms at work in the interaction between families and schools that underlie social inequalities at the transition point from elementary school into secondary-school tracks in Berlin, Germany. We do so by combining quantitative data from a large-scale survey and assessment study ( N = 3,935 students and their parents) with qualitative data from in-depth interviews with parents ( N = 25) collected during the 2010-11, 2011…
Die Zusammensetzung der Schülerschaft als Einflussfaktor für Schulleistungen
Der vorliegende Beitrag fasst die Befundlage zu der Frage, ob die Zusammensetzung der Schülerschaft einer Schule bzw. Schulklasse einen Einfluss auf die Schulleistungen von Schülerinnen und Schülern hat, zusammen. Dazu wird zunächst der Begriff Kompositionseffekt definiert und von anderen Kontexteffekten abgegrenzt. Darauf aufbauend erfolgt eine Erörterung methodischer Aspekte der Untersuchung von Kompositionseffekten. Bei der anschließenden Dars…
Wege zur Hochschulreife in Baden-Württemberg
In der Bundesrepublik Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Öffnung von Bildungswegen im Sekundarschulsystem stattgefunden, die sich u.a. in der Entkopplung von Bildungsweg und Abschlusszertifikat ausdrückt. Diese Entkopplung bietet beachtliche Modernisierungschancen für das Schulsystem. Musterbeispiel für die Öffnung von Bildungswegen sind die beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg, in denen die allgemeine Hochsc…
Stichwort
Das Bildungswesen in Deutschland
Das Werk biete einen aktuellen und umfassenden Überblick des Bildungswesens in Deutschland über die gesamte Lebensspanne hinweg: von der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung, über die allgemeinbildende und berufliche Schule, die Hochschule und Weiterbildung bis zur Bildung im Erwachsenenalter. Die bewertende Reflexion über Herausforderungen und Strategien soll Bildungspotenziale - für die Einzelnen wie für die Gesellschaft - besser nutzbar mac…
Childhood intelligence, family background, and gender as drivers of socioeconomic success
What drives socioeconomic success within a society? This study analyzes how late childhood intelligence, parental socioeconomic background, and gender relate to multiple dimensions of adult socioeconomic success (i.e., education, occupational status, and income). A particular focus is placed on education, which is considered as both an indicator of socioeconomic success and a mediator of the relationships with the other dimensions. Randomly sampl…
Social background effects in the transition to a doctoral degree – Empirical evidence from a German prospective study
Schulleistungen von Abiturienten
Soziale Herkunft und Hochschulzugang
Im Zentrum der Arbeit steht die Analyse sozialer Disparitäten im Bildungssystem, insbesondere des Hochschulzugangs. Diese werden sowohl aus einer bildungssoziologischen als auch aus einer erziehungswissenschaftlichen (schulstrukturellen) Perspektive betrachtet. Der Forschungsstand zur Wirkung primärer und sekundärer Disparitäten wird dadurch erweitert, dass beide Wirkmechanismen voneinander getrennt werden und eine mehrperspektivische Analyse der…
Rapid expansion of academic upper secondary graduation in Germany—Changing social inequalities in the transition to secondary and to tertiary education
Bildungsverhalten in institutionellen Kontexten
Soziale Ungleichheit bei den Übergängen ins Studium und in die Promotion. Eine kumulative Betrachtung von sozialen Herkunftseffekten im nachschulischen Bildungsverlauf
Übergänge im Bildungssystem sind zentral für die Entstehung von sozialer Ungleichheit. Die bestehende Befundlage verweist dabei auf abnehmende Herkunftseffekte vom Übergang ins Gymnasium zum Übergang ins Studium sowie auf eine abnehmende Bedeutung primärer Herkunftseffekte (leistungsbezogener Herkunftseffekte) an den beiden Übergangsschwellen. Die vorliegende Studie untersucht daher auf Grundlage der Längsschnittstudie BIJU, wie sich soziale Herk…
Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an Schulen in privater und öffentlicher Trägerschaft
Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede in Abhängigkeit der sozialen Herkunft. Eine Untersuchung zur Interaktion zweier sozialer Kategorien
Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule
Der Übergang in die verschiedenen Bildungsgänge des Sekundarschulsystems ist eine zentrale Statuspassage im Leben junger Menschen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Lernkompetenzeinschätzungen von Lehrkräften am Ende der Grundschule. Neben dem prädiktiven Effekt individueller Leistungsmerkmale sowie von Indikatoren des sozialen Hintergrunds wurde untersucht, ob die Lernkompetenzeinschätzung der Lehrkräfte in einem systematischen Zusammenhang…
Führt institutionelle Vielfalt zur Öffnung im Bildungssystem? Sozialer Hintergrund und kognitive Grundfähigkeit der Schülerschaft an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien
Die Analyse sozialer Disparitäten in der Bildungsbeteiligung hat in der Bildungsforschung lange Tradition. Thematisiert wurden dabei in erster Linie der Zugang und die Teilnahme an institutionalisierter Bildung. Einen Überblick über den Forschungsstand zu sozialen Disparitäten der Bildungsbeteiligung geben Baumert und Schümer (2001) sowie Baumert, Watermann und Schümer (2003). Bereits in den 1950er Jahren lassen sich entscheidende Veränderungen i…
Studierneigung bei Absolventen allgemein bildender und beruflicher Gymnasien
Gegenstand dieses Kapitels ist die Untersuchung des Hochschulzugangs junger Erwachsener in allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien mit Blickrichtung auf die Studierneigung im Abschlussjahr der gymnasialen Oberstufe. In den vorangegangenen Ergebniskapiteln dieses Buches wurden bereits zentrale Themen des Hochschulzugangs behandelt. Einen Schwerpunkt bildete die Studier fähigkeit von Absolventen allgemein bildender und beruflicher Gymnasien. …
Wege zur Hochschulreife in Baden-Württemberg
In der Bundesrepublik Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Öffnung von Bildungswegen im Sekundarschulsystem stattgefunden, die sich u.a. in der Entkopplung von Bildungsweg und Abschlusszertifikat ausdrückt. Diese Entkopplung bietet beachtliche Modernisierungschancen für das Schulsystem. Musterbeispiel für die Öffnung von Bildungswegen sind die beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg, in denen die allgemeine Hochsc…
Stichwort
Soziale Herkunft und Hochschulzugang
Im Zentrum der Arbeit steht die Analyse sozialer Disparitäten im Bildungssystem, insbesondere des Hochschulzugangs. Diese werden sowohl aus einer bildungssoziologischen als auch aus einer erziehungswissenschaftlichen (schulstrukturellen) Perspektive betrachtet. Der Forschungsstand zur Wirkung primärer und sekundärer Disparitäten wird dadurch erweitert, dass beide Wirkmechanismen voneinander getrennt werden und eine mehrperspektivische Analyse der…
Das theoretische und methodische Konzept von Pisa zur Erfassung sozialer und kultureller Ressourcen der Herkunftsfamilie
Im 20. Jahrhundert hat in Deutschland ein deutlicher Anstieg der Bildungsbeteiligungsquoten stattgefunden. Gleichzeitig hat die Bildungsforschung immer wieder darauf hingewiesen, dass der Zugang zu einzelnen Schulformen nicht allen Kindern und Jugendlichen in gleicher Weise offen steht. Seit der Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse (Baumert u.a., 2001, 2002, 2003) ist die Thematik sozialer Disparitäten in der empirischen Bildungsforschung aktuell…
Bildungsverhalten in institutionellen Kontexten
Educational Transitions and Differential Learning Environments
The different forms of educational tracking implemented in national educational systems can influence both gains in students’ learning and the development of social differences in educational outcomes. Using the German school system as an example, this article identifies 2 mechanisms by which explicit between-school tracking—that is, the allocation of students to different types of schools or curricula at the beginning of secondary level—increase…
Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule
Der Übergang in die verschiedenen Bildungsgänge des Sekundarschulsystems ist eine zentrale Statuspassage im Leben junger Menschen. Der vorliegende Beitrag untersucht die Lernkompetenzeinschätzungen von Lehrkräften am Ende der Grundschule. Neben dem prädiktiven Effekt individueller Leistungsmerkmale sowie von Indikatoren des sozialen Hintergrunds wurde untersucht, ob die Lernkompetenzeinschätzung der Lehrkräfte in einem systematischen Zusammenhang…
Bildungsentscheidungen
Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule
Soziale Ungleichheiten im Bildungssystem sind ein gut dokumentierter Befund. Die Befunde der großen internationalen Schulleistungsstudien haben soziale Ungleichheiten wieder in den Blickpunkt der Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik gerückt. Trotz verschiedenster Forschungsaktivitäten lässt sich die Frage, wo soziale Ungleichheit im Bildungssystem entsteht, nicht leicht beantworten. Diese Frage steht im Mittelpunkt des vorliegenden Beitrags. …
Institutionelle Reform und individuelle Entwicklung
Lernen Kinder und Jugendliche in Deutschland genug in der Schule, um für die Arbeitswelt oder die Hochschule gut gewappnet zu sein? Wie stark hängt die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen davon ab, in welchem Bundesland sie zur Schule gehen, auf welche Schulform sie nach der Grundschule wechseln, welche spezifische Schule – bei entsprechendem Angebot – sie besuchen, von welchen Lehrkräften sie unterrichtet werden und welches Curriculum und w…
Bildungsungleichheit und Bildungsarmut – Der Beitrag von Large-Scale-Assessments
Ungleichheit der Bildungsbeteiligung ist seit Jahrzehnten ein Standardthema der Stratifikationsforschung und der Bildungssoziologie. Im Vergleich dazu ist Bildungsarmut ein relativ neues theoretisches und politisch-normatives Konzept. Es wurde von Allmendinger (1999) vorgeschlagen, um analog zur angelsächsischen Tradition auch in Deutschland zu einer integrierten Betrachtung von Sozial- und Bildungspolitik zu kommen (vgl. auch Allmendinger/Leibfr…
Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule
Soziale Disparitäten der Bildungsbeteiligung und des Kompetenzerwerbs sind mit der Veröffentlichung der PISA-2000-Ergebnisse aufs Neue und nachhaltig in das Blickfeld von Politik, Presse, interessierter Öffentlichkeit und Wissenschaft gerückt (vgl. Baumert/ Stanat/Watermann 2006a; Georg 2006; Becker/Lauterbach 2007a; Berger/Kahlert 2008; Cortina u.a. 2008; Watermann/Maaz/Szczesny 2009). Die im Rahmen der ersten und der folgenden PISA-Wellen durch…
Schulleistungen von Abiturienten
Genese sozialer Ungleichheit im institutionellen Kontext der Schule
Author's comment: Erscheinungsjahr des Artikels ist 2009, da im Sonderheft 12/2009 enthalten. Das Sonderheft selbst wird auf Grundlage des Druckdatums mit 2010 zitiert
Fähigkeits- und Interessenprofile am Ende der Sekundarstufe I
Diese Arbeit untersucht die Rolle von Fähigkeits- und beruflichen Interessenprofilen beim Übergang von der Realschule in die gymnasiale Oberstufe an allgemeinbildenden und beruflichen Gymnasien. Ausgehend vom Radexmodell kognitiver und akademischer Fähigkeiten von Guttman (1954) und vom Circumplexmodell beruflicher Interessen von Holland (1997) wurden Profilmodelle entwickelt, die individuelle Unterschiede in intraindividuellen Profilen erfassen.…
II. Studie
Die Zusammensetzung der Schülerschaft als Einflussfaktor für Schulleistungen
Der vorliegende Beitrag fasst die Befundlage zu der Frage, ob die Zusammensetzung der Schülerschaft einer Schule bzw. Schulklasse einen Einfluss auf die Schulleistungen von Schülerinnen und Schülern hat, zusammen. Dazu wird zunächst der Begriff Kompositionseffekt definiert und von anderen Kontexteffekten abgegrenzt. Darauf aufbauend erfolgt eine Erörterung methodischer Aspekte der Untersuchung von Kompositionseffekten. Bei der anschließenden Dars…
Herkunft und Bildungserfolg von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter
VIII-4 Sozioökonomischer Status und soziale Ungleichheit
Nach einer Darstellung grundlegender Begriffe, Konzepte und Erhebungsverfahren werden Ansätze zur Erklärung der Beziehung zwischen sozioökonomischem Status und Bildungserfolg sowie Bildungsteilhabe besprochen. Dem folgt ein Überblick zu vorliegenden Ergebnissen aus nationalen und internationalen empirischen Untersuchungen. Im Ausblick wird auf Forschungsdesiderate hingewiesen
Geschlechtsspezifische Leistungsunterschiede in Abhängigkeit der sozialen Herkunft. Eine Untersuchung zur Interaktion zweier sozialer Kategorien
Schulformwechsel im zweigliedrigen Schulsystem
Social background effects in the transition to a doctoral degree – Empirical evidence from a German prospective study
Soziokulturelle und geschlechtsspezifische Selektivität von Übergangsberechtigungen für die gymnasiale Oberstufe in mehr- und zweigliedrigen Schulsystemen
Der vorliegende Beitrag behandelt Platzierungsentscheidungen von Lehrkräften beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe an nichtgymnasialen Schulen im mehr- und zweigliedrigen Berliner Schulsystem im Hinblick auf ihre Sensitivität für askriptive Merkmale wie soziale und ethnische Herkunft und das Geschlecht. Auch beim Übergang in die gymnasiale Oberstufe kovariieren soziokulturelle Merkmale und die Geschlechtszugehörigkeit mit der Wahrscheinlichke…
Political science (34 obras) · Sociology and Education Studies (28 obras) · Humanities (24 obras) · Intergenerational and Educational Inequality Studies (19 obras) · Philosophy (17 obras) · Art (11 obras) · Psychology (11 obras) · School Choice and Performance (11 obras) · Early Childhood Education and Development (8 obras) · Education Methods and Technologies (8 obras)